Sommerzeit – Schwitzzeit? So hilft Botox gegen Hyperhidrose (übermässiges Schwitzen)
Dr. med. Sora Linder
31. Juli 2025
6 min
Der Sommer bringt Sonne und gute Laune – aber bei vielen Menschen auch ein unangenehmes Problem mit sich: übermässiges Schwitzen, medizinisch als Hyperhidrose bekannt. Schweissflecken, feuchte Hände oder nasse Kleidung können im Alltag zur echten Belastung werden – besonders bei sommerlichen Temperaturen und in sozialen Situationen. In der Plastischen Chirurgie Zürich am Spital Zollikerberg begleiten wir regelmässig Patientinnen und Patienten, die sich durch starkes Schwitzen im Alltag eingeschränkt fühlen. Dr. med. Sora Linder, Leitende Ärztin der Plastischen Chirurgie Zürich, erklärt, wie eine Behandlung mit Botox® gezielt helfen kann.
Was genau ist Hyperhidrose und was sind die Ursachen? – Wenn Schwitzen zur Belastung wird
Hyperhidrose ist eine medizinische Erkrankung, bei der die Schweissdrüsen deutlich mehr Schweiss produzieren, als zur Regulierung der Körpertemperatur notwendig wäre. Anders als das «normale Schwitzen» bei Hitze, Sport oder Stress, tritt Hyperhidrose unabhängig von äusseren Einflüssen auf – oft plötzlich und in alltäglichen Situationen. Betroffene schwitzen oft ohne ersichtlichen Grund, selbst in Ruhe oder bei kühlem Wetter.
Formen von Hyperhidrose:
- Primäre Hyperhidrose: ohne erkennbare körperliche Ursache, meist genetisch bedingt; betrifft häufig Achseln, Hände, Füsse oder das Gesicht
- Sekundäre Hyperhidrose: als Folge anderer Erkrankungen (zum Beispiel Schilddrüsenüberfunktion, Infekte oder Medikamentennebenwirkungen)
Auch wenn Hyperhidrose keine direkte Gesundheitsgefahr darstellt, kann sie die Lebensqualität stark einschränken – im Beruf, im Sozialleben und im persönlichen Wohlbefinden. Die gute Nachricht: Mit modernen Methoden wie Botox® lässt sich Hyperhidrose heute effektiv und diskret behandeln – ganz ohne Operation.
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Botox gegen Schwitzen – so funktioniert die minimal-invasive Lösung
Die Injektion von Botulinumtoxin Typ A (Botox®) ist eine bewährte Methode zur Behandlung übermässigen Schwitzens. Der Wirkstoff blockiert gezielt die Nervenimpulse, die die Schweissdrüsen aktivieren – ohne die Bewegungsfähigkeit der Muskeln zu beeinträchtigen.
Das Wichtigste im Überblick:
- Wirkungseintritt: in der Regel nach 3–7 Tagen
- Wirkdauer: ca. 4 bis 9 Monate
- Anwendungsgebiete: Achseln, Hände, Füsse, Stirn
- Behandlungsdauer: 15–30 Minuten
- Gesellschaftsfähigkeit: sofort, keine Ausfallzeit
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Ist Ihre Lebensqualität durch starkes Schwitzen eingeschränkt?
Wenn Sie sich in diesen Aussagen wiederfinden, kann eine Botox®-Behandlung sinnvoll sein:
- Ich schwitze auch in Ruhe oder bei kühlem Wetter.
- Kleidung wird trotz Deo schnell nass.
- Ich meide bestimmte Situationen wegen des Schwitzens.
- Ich fühle mich oft unsicher oder beobachtet.
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Botox gegen Hyperhidrose
Ein persönliches Beratungsgespräch schafft Klarheit
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