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Ein Einblick in die Arbeit auf der Intensivstation

05. Januar 2024

Peter Schmid, Leiter Pflege Intensivstation im Spital Zollikerberg, ermöglicht uns einen einzigartigen Einblick in seine Arbeit, sein Team und blickt zurück auf die Veränderung der Intensivstation im Laufe der Jahre.

Wie würden Sie Aussenstehenden Ihren Beruf erklären?

Ich bin verantwortlich für die Organisation der Intensivstation, das umfasst die gesamte Personalführung, wie beispielsweise Fortbildungen und Rekrutierung. So bilden wir im Rahmen eines zweijährigen Nachdiplomstudiums (NDS) Mitarbeitende zu Dipl. Expert:innen Intensivpflege bei uns aus. Zudem bin ich die erste Ansprechperson für mein Team und den ärztlichen Bereich, wenn es um Fragen wie Aufnahmekapazitäten oder Belastungen geht. Ich werde generell angefragt, sobald eine Sache die Intensivstation betrifft. Ich bin auch für die Einhaltung diverser Prozesse zuständig, wie zum Beispiel der Umsetzung pflegerischer Richtlinien oder Hygienevorgaben. Hinzu kommt noch die Materialbewirtschaftung, Medizintechnik, IT, Neuevaluation von Materialien und so weiter.

Mein übergeordnetes Ziel ist, dass in meinem Team die Arbeit möglichst effizient und auf einem hohen Qualitätsniveau «von der Hand geht». Gleichzeitig soll der Mensch im Fokus stehen, sprich die Kundenorientierung und Angehörigenbetreuung. 

Sie arbeiten nun seit über 20 Jahren auf diesem Beruf, was gefällt Ihnen am besten daran?

Ich habe Freude und Spass an der Patientenbetreuung und an der Führung von Menschen. In unserem Spital schätze ich vor allem die kurzen Kommunikations- und Entscheidungswege. Hier habe ich einen grossen Gestaltungsspielraum und kann aktiv mitwirken. Um sich für diesen Beruf zu begeistern, ist aus meiner Sicht das eigene Mindset mitentscheidend. Für mich sind das die 4 M: «Man muss Menschen mögen». Ich finde es toll mit vielen verschiedenen Berufsgruppen zusammenzuarbeiten.

Was macht Ihren Beruf einzigartig?

Da wir täglich mit Menschen arbeiten, ist Vielseitigkeit und Abwechslung garantiert. Unsere Arbeit erfordert viel Fachwissen. Neue medizinische Erkenntnisse und Therapien fliessen ständig in den Pflegealltag mit ein. Spannend ist auch eine akute Ausnahmesituation des Patienten oder der Patientin, gemeinsam mit den Ärzt:innen zu handeln, sofort zu entscheiden und die Patient:innen danach möglichst schnell wieder gesund zu machen. Bei Patient:innen, die länger als 5 bis 6 Tage auf der Intensivstation behandelt werden, baut sich automatisch eine engere Beziehung auf. Wir arbeiten sehr körpernah und haben auch eine längere «Kontaktzeit» mit ihnen und ihrem Umfeld. Wir freuen uns immer, wenn wir «fast hoffnungslos» schwererkrankte Patient:innen auf die Station verlegen können – das ist ein grosser Erfolg des ganzen Behandlungsteams.

Inwiefern hat sich die Pflege auf der Intensivstation in den letzten 20 Jahren verändert?

Da hat sich sehr viel getan. Beispielsweise durch neue Operationstechniken, besseres medizinisches Wissen und weiterentwickelte Interventionen hat sich die Patientenliegedauer verkürzt. Es gibt neue Sedierungsmedikamente und automatisierte Beatmungstechniken, die zum Beispiel die Beatmungsstunden verringern. Ausserdem ging das Durchschnittsalter der Patient:innen nach oben. Die älteren Patient:innen sind öfters verwirrt und haben Mühe mit der Überwachung auf einer Intensivstation. Die Intensivpflege entwickelt sich ständig weiter, althergebrachte Pflegerituale sind überholt, Materialien ändern sich und so weiter. Aber der kranke Mensch, um den es geht, bleibt gleich. Subjektiv habe ich den Eindruck, dass heute das Angehörigenumfeld, gemeinsam mit den Pflegenden, früher in den Therapie- und Entscheidungsprozess miteinbezogen wird.

Gibt es stereotypische Ansichten, die oft mit der Intensivstation und der Pflege verbunden werden?

Ja die gibt es. Es wird oftmals davon ausgegangen, dass auf der Intensivstation alle Patient:innen beatmet und nicht ansprechbar sind. Vermutlich erinnert man sich in diesem Kontext an die COVID-Pandemie und ans Personal, ausgerüstet mit Mänteln, Schutzbrillen und Kopfhauben. Bei uns sind jedoch auch wache und ansprechbare Patient:innen, die kurzzeitig eine Intensivstation benötigen. Auch die Vorstellung, dass wir öfters mit dem Tod und dem Sterben konfrontiert sind als andere Teile des Spitals, kann ich nicht bestätigen. Die Letalität ist verglichen mit anderen Stationen etwa gleich.

Wie ist Ihr Team aufgebaut und wie sieht die Rollenverteilung aus?

Unser ganzes Team ist sehr gut qualifiziert und hat viel Erfahrung. Wir haben fast alle das Nachdiplomstudium Intensivpflege. Einige Mitarbeitende haben besondere Aufgaben, so tragen sie beispielsweise die Verantwortung für unsere Apotheke auf der Station oder die Aromapflege. Bei uns arbeiten fünf verschiedene Berufsgruppen: Dipl. Expertinnen NDS Intensivpflege, Studierende für das NDS und Dipl. Pflegefachfrauen HF. Wir waren die erste Intensivstation in der Schweiz, die 2007 das neue Berufsbild FaGe in unser Team integriert hat. Zur weiteren Unterstützung haben wir noch Pflegeassistent:innen. In der Führung sind wir ein 4-Säulen-Team. Eine Pflegefachexpertin, diese Stelle ist momentan unbesetzt, dann haben wir einen Berufsbildner, einen stellvertretenden Stationsleiter und mich als Stationsleitung.

Wie schätzen Sie die Balance zwischen Ihrem Berufsleben und Ihrem Privatleben ein?

Eigentlich gut, da ich viele Jahre bereits an Universitätskliniken einiges gesehen habe. Nur sehr aussergewöhnliche Patientensituationen fliessen in mein Privatleben ein. Während der COVID-Pandemie allerdings war dies ein grosses Thema innerhalb des Teams. 

Haben Sie besondere Ziele oder Visionen, die Sie noch verfolgen möchten?

Ein Ziel für mich ist natürlich die Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden und die Stabilität des Teams zu erhalten. In diesem Zusammenhang ist vor allem die Sicherung der Zukunft durch die Suche nach Nachwuchspflegekräften wichtig, die sich für diese spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit ausbilden lassen wollen. Wer soll uns in 10 Jahren auf einer Intensivstation betreuen, wenn jetzt schon ein latenter Personalmangel vorhanden ist?

Ein weiteres Ziel ist, dass wir gerne eine papierlose Intensivstation werden möchten. Das Projekt heisst PDMS und steht für «Patientendatenmanagementsystem». Dieses Computerprogramm dokumentiert alle Patientendaten wie Blutdruck, Infusionen, Beatmungsparameter und mehr in eine Software. Unser Arbeitsalltag wird durch diese Modifikation mitbeeinflusst und erhöht die Attraktivität unseres Betriebes. Solche Herausforderungen möchte ich gerne gemeinsam mit dem Team angehen und dabei den Spass und das Lachen bei der Arbeit behalten.