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Behandlung und Therapie von Wirbelsäulenmetastasen

Wirbelsäulenmetastasen sind Absiedlungen eines Tumors in den Knochen der Wirbelsäule. Häufige Ursprungstumoren sind Brustkrebs, Prostatakrebs, Lungenkrebs, Blutkrebs und Nierenkrebs. Die Metastasen betreffen meist die Wirbelkörper und können die Stabilität der Wirbelsäule beeinträchtigen.

Metastasen der Wirbelsäule gehören zu den häufigsten Tumorabsiedlungen im Skelett. Ihre Bedeutung hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen – vor allem aus zwei zentralen Gründen. Zum einen wird die Bevölkerung zunehmend älter. Mit steigendem Lebensalter nimmt auch die Häufigkeit bösartiger Tumorerkrankungen zu. Zum anderen haben sich die Behandlungsmöglichkeiten in der Onkologie in den letzten Jahren erheblich verbessert. Moderne Therapien wie zielgerichtete Medikamente oder Immuntherapien – ermöglichen es heute vielen Patientinnen und Patienten, über Jahre mit einer Tumorerkrankung zu leben, ohne dass diese vollständig geheilt wird. Das bedeutet konkret: Der Tumor bleibt oft unter Kontrolle oder «ruhig», kann aber dennoch Metastasen bilden oder bereits vorhandene Metastasen bestehen bleiben. Die Folge ist ein deutlicher Anstieg von Patientinnen und Patienten, die über lange Zeit mit Wirbelsäulenmetastasen leben.

Therapieentscheidungen bei Wirbelsäulenmetastasen